Die engagierten Lokalradio-Pioniere und Macher*innen des Freien Radio Neumünster haben allen Grund zur Freude. Das nichtkommerzielle Lokalradio FRN 100,8 hat im November 2020 eine einmalige Förderung aus dem Unterstützungsfonds „European Journalism COVID-19 Support Fund“ in Höhe von 10.000 Euro erhalten.
Mit diesem Fonds unterstützt das unabhängige und gemeinnützige European Journalism Center (EJC) mit Sitz im niederländischen Maastricht europaweit lokale und regionale Medien und Medienschaffende in der Corona-Krise. Und greift nun auch dem von der Landespolitik gewollt unterfinanzierten nichtkommerziellen Lokalradio in Neumünster kräftig unter die Arme.
„Wir sind sehr glücklich darüber. Damit können die in diesem Jahr weiter ausgebliebenen öffentlichen Fördergelder erst einmal ausgeglichen werden.“, so Thomas Vagt vom Vorstand des Trägervereins des Radios. Realisiert werden können nun etwa technische Anschaffungen, die es den ehrenamtlichen Sendungsmachenden in Corona-Zeiten erleichtern sollen, auch von zu Hause am Radiobetrieb teilzunehmen. Denn das Ziel bleibt es, weiteren interessierten Menschen aus Neumünster und Umgebung den Zugang zum Rundfunk zu ermöglichen und das Programm weiter auszubauen. Minderheiten und marginalisierte Gruppen stehen dabei besonders im Fokus. Und: „Dank dieser Zuwendung können die Angebote für die Aus- und Fortbildung auch angehender Radiomacher*innen im nächsten Jahr wieder regelmäßig stattfinden.“, so Vagt.
Die ungenügende Fördersituation für die einzigen beiden nichtkommerziellen Lokalradios in Schleswig-Holstein und ebenso die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben nach dem UKW-Sendestart Ende 2019 für eine mehr als nur angespannte finanzielle Situation der freien Community-Radios gesorgt. Bereits im September hatte deshalb das Freie Radio Neumünster die Landespolitik in einer Stellungnahme aufgefordert – gemeinsam mit dem zweiten Freien Radio Fratz aus Flensburg – endlich eine bedarfsgerechte, hinreichende Förderung sowie die Anerkennung der beiden Community-Radios als Bürgermedien gesetzlich zu gewährleisten. Denn eine gute Gelegenheit dazu, dieses endlich abschließend festzulegen und zu beschließen wäre genau jetzt. Im nächsten Jahr muss der für solche Regelungen grundlegende Medienstaatsvertrag zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg eh aktualisiert werden.
FRN 100,8 war im Dezember 2019 in Neumünster als erstes nichtkommerzielles Lokalradio in Schleswig-Holstein auf UKW gestartet – und war vorher und wird weiterhin weltweit auch per Live-Stream übers Internet zu hören sein. Das Freie Radio Neumünster FRN 100,8 ist trotz der erfreulich großzügigen Förderung des Europäischen Journalismuszentrums dauerhaft auf Zuschüsse und regelmäßige Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen, denn Werbung und Sponsoring sind im Radioprogramm gesetzlich ausgeschlossen.
Hauptförderer sind derzeit die Medienanstalt Hamburg und Schleswig-Holstein, die Stadt Neumünster sowie die Mitgliedsbeiträge der Mitglieder des Radiovereins. Wer das gemeinnützig anerkannte Freie Radio Neumünster mit Geld- und Sachspenden unterstützen oder selbst mitmachen möchte: FRN 100,8 ist per E-Mail an info@freiesradio-nms.de oder telefonisch unter 04321 334 04 25 zu erreichen.
Dazu gab es auch ein Interview bei FRN 100,8 zu hören.
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Stadt Neumünster unterstützt Freies Radio finanziell – Radioverein fordert Nachbesserung bei der NKL-Basisförderung des Landes
Pressemitteilung des Freien Radio Neumünster vom 27. September 2017:
Die Stadt Neumünster unterstützt das Freie Radio ab November 2017 erstmals finanziell. Damit wird der Aufbau des ersten nichtkommerziellen Lokalradios (NKL) in Schleswig-Holstein gesichert. Hintergrund: Der Radioverein steht vor dem UKW-Sendestart im Jahr 2018 und mitten in der Aufbauphase vor existenziellen Herausforderungen. Nach Auslaufen der Anschubfinanzierung für die gemeinnützige Initiative in Neumünster wird die Förderung aus den Rundfunkbeiträgen in den kommenden Monaten stark sinken. Die Übernahme der Raumkosten durch die Stadt und die aktive Mithilfe für die Lösung der Raumfrage ist damit eine wichtige Unterstützung. Gleichzeitig fehlt es an einer Regulierung auf Landesebene, die von der Vorgängerregierung auf den Weg gebrachten Freien Radios von Anfang an und langfristig besser zu finanzieren und anzuerkennen.
In der Ratsversammlung am 26. September 2017 haben sich alle Fraktionen und der Ratsherr der LINKEN für diese kommunale Unterstützung ausgesprochen. Der Übernahme der Raumkosten wurde zunächst für ein halbes Jahr bis April 2018 zugestimmt. Gleichzeitig prüft die Stadt bis dahin die Nutzung von Räumen in einem Schulgebäude im Stadtteil Faldera.
Die ursprünglich bereits 2016 zugesagten Räume im Vicelinviertel konnten bislang von der Stadt nicht zur Verfügung gestellt werden. Deshalb musste der Radioverein nach der Erteilung der UKW-Zulassung vor einem Jahr im September 2016 selbst Räume am Großflecken in der Innenstadt anmieten. Die zweckgebundene und einmalige Anschubfinanzierung der ehemaligen Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein läuft für die Raumkosten Ende Oktober aus.
Seit Anfang 2017 ist erstmals die Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein (MA HSH) für die Finanzierung der ersten beiden in Schleswig-Holstein zugelassenen nichtkommerziellen Lokalradios (NKL) in Neumünster und Flensburg zuständig. Die im April 2017 verabschiedete erste NKL-Förderrichtlinie der MA HSH sieht hier vor allem die Förderung der technischen Verbreitungskosten, aber keine Förderung von Raum- oder Koordinationskosten vor.
Das steht wiederum im Gegensatz zur bisherigen Anschubfinanzierung der Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein. Die Medienstiftung wurde im Zuge der letzten Änderung des Medienstaatsvertrags abgeschafft. Damit sinkt die bisherige Förderung der anfallenden Grundkosten ab Anfang 2018 um ca. 40 % und stellt den Radioverein künftig vor existenzielle Herausforderungen.
„Wir bereiten mit viel Engagement den Sendestart im nächsten Jahr vor. Die finanziellen Ausgangsbedingungen sind jedoch dauerhaft nicht ausreichend und könnten derzeit nur ansatzweise aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert werden.“ sagt Thomas Vagt, Vorsitzender des Radiovereins. „Wir benötigen langfristig eine Förderung, die mindestens auf dem gleichem Niveau der Anschubfinanzierung liegt. Damit würde sich für uns und auch für die Radioinitiative in Flensburg die Frage nach der Finanzierung der Räume und Kosten für die Koordinierung der Radios so nicht stellen.“, so Vagt. Wäre jetzt ein Umzug nötig, würde die Aufbauarbeit zudem erneut um mehrere Monate verzögert werden.
Bereits 2015 hatte Axel Bernstein, der kürzlich verstorbene medienpolitische Sprecher der CDU Schleswig-Holstein, gesagt:
„Die CDU hat von Anfang an darauf hingewiesen, dass nicht-kommerzielles Lokalradio ohne kontinuierliche und auskömmliche Förderung nicht funktioniert.“
Im aktuellen Koalitionsvertrag 2017 bis 2022 der Regierung aus CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen in Kiel steht dazu auf Seite 97:
„Mit den neuen nichtkommerziellen Lokalradios in Schleswig-Holstein gibt es zudem neue Formen von Bürgermedien, die eine Förderung erhalten, um sie in ihrer Existenz zu sichern.“
Mit den bestehenden Regelungen ist das jedoch nicht gegeben. Eine gesetzliche Anerkennung der NKL als Bürgermedien gibt es ebenfalls bisher nicht, so wie es die Offenen Kanäle in Schleswig-Holstein und der Ausbildungssender Tide in Hamburg bereits sind.
In vielen Bundesländern werden nichtkommerzielle Lokalradios weit über den Rahmen der technischen Verbreitung gefördert. Das Freie Radio Neumünster und die Landesinitiative FRISH fordern deshalb die neue Regierung in Kiel auf, die Förderung bereits jetzt zu verbessern und gesetzlich zu verankern. In der Freien Radio Initiative Schleswig-Holstein (FRISH) haben sich sieben Radiovereine aus Lübeck, Husum, Neumünster, Flensburg, Rendsburg, Kiel und Pinneberg zusammengeschlossen.
Bei Rückfragen dazu melden Sie sich bitte bei:
Stefan Tenner (Freies Radio Neumünster)
Tel. 04321 / 33 404 25 oder info@freiesradio-nms.de
Die Freien Radios in Neumünster und in Flensburg sind Mitglied im Bundesverband Freier Radios (BFR). Bei Rückfragen zu Förderbedingungen in anderen Bundesländern kontaktieren Sie bitte Mark Westhusen vom BFR: Tel. 0345 / 47 00 745 oder bfr@freie-radios.de
Freies Radio geht an den Start
Ein Meilenstein in der Geschichte der Initiative für ein Freies Radio in Flensburg:
Nach 3 langen Jahren intensiver Arbeit ist uns endlich sowohl die beantragte Frequenz, wie auch die dazugehörige Anschubfinanzierung zugesagt worden! Wir freuen uns, dass die Landesmedienanstalt HH/SH und die Landesmedienstiftung schlussendlich den Weg für ein weiteres Freies Radio in Schleswig-Holstein frei gemacht haben.
Neben dem Freien Radio in Neumünster, welches bereits Ende 2016 die Zulassung erhalten hat, kann nun ein weiteres nichtkommerzielles Lokalradio (NKL) in Schleswig-Holstein aufgebaut werden und voraussichtlich ab März 2018 senden.
Durch das langwierige Zulassungsverfahren, in dem die unzureichende Finanzierung des Projekts seitens des Landes Schleswig-Holstein zum Problem wurde, ist es nach 3 Jahren seit der Ausschreibung und Bewerbung auf die Frequenz endlich möglich den Sendestart durch eine Anschubfinanzierung seitens der Medienstiftung Hamburg/Schleswig-Holstein zu konkretisieren.
Das Freie Radio Flensburg versteht sich als Alternative und selbstverwaltete Ergänzung zu bestehenden öffentlich-rechtlichen und privat-kommerziellen Angeboten. Im zukünftigen Sendeprogramms des Radios sollen sich Musik und Inhalte wiederfinden die sich außerhalb des Mainstreams bewegen. Es sollen vor allem lokale, aber auch überregionale und globale Themen und Debatten Platz finden.
„Wir sind ein journalistisches, aber auch ein gesellschaftliches, politisches und soziales Projekt. Freies Radio darf und soll tendenziös sein und wendet sich aktiv gegen rassistische Tendenzen oder andere diskriminierende Strukturen unserer Gesellschaft. Wir wollen allen interessierten Flensburgern eine Plattform bieten, um aufzuzeigen wie vielfältig diese Stadt ist.”, fasst Felix Ruttkowski vom Radioverein die Ziele zusammen.
Der Verein ist jetzt auf der Suche nach Räumlichkeiten von in etwa 120 m² in denen der Radiobetrieb realisiert werden kann. Weitere Schritte werden die Erstellung des Programms, die Einrichtung und die Einweisung in der Studiotechnik sein. Dafür werden in den nächsten Monaten Radiointeressierte und Förderer, die das Freie Radio Flensburg gemeinsam entstehen werden lassen, gesucht.
Nähere Infos und Kontaktmöglichkeiten findet ihr unter flensburg.freie-radios-sh.org und auf Facebook unter fb/freies-radio-flensburg, oder schreibt uns einfach unter flensburg@freie-radios-sh.org. Wir freuen uns auf euch!
NMS: Sendung vom September 2016 zum Nachhören
Die September-Sendung der Initiative für ein Freies Radio in Neumünster war am 9. September 2016 um 15 Uhr im Freien Sender Kombinat FSK in Hamburg auf der 93,0 MHz zu hören. Dieses Mal haben wir über folgende Themen berichtet:
1) Intro
2) Das Freie Radio Neumünster erhält Lizenz zum senden.
3) Was sind das für Jobs? Ratsversammlung diskutierte nach einer Großen Anfrage von Ratsherr und Gewerkschafter Jonny Griese über die Qualität der Arbeitsplätze in Neumünsters DOC, der 2014 eröffneten Trabanteneinkaufsstadt vor den Toren der Stadt.
4) Pflanzengift Glyphosat – TV-Kritik zur BR-Reportage mit dem etwas reißerischen Titel „Galgenfrist für den Ökokiller – Die unendliche Glyphosat-Story“
5) Veranstaltungstipps u.a. die bevorstehende Interkulturelle Woche in Neumünster.
Musik in der Sendung: Stumbling Pins, Dubioza Kolektiv, The Animen
Zulassung für das Freie Radio Neumünster
Seit heute ist es amtlich. Das Freie Radio Neumünster hat vom Medienrat der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein die Zulassung und Zuweisung für eine UKW-Frequenz erhalten!
Mehr Informationen gibt es auf der neuen FRN-Webseite www.freiesradio-nms.de und in der Pressemitteilung.
NMS: Sendung vom August 2016 zum Nachhören
Die August-Sendung der Initiative für ein Freies Radio in Neumünster war am 12. August 2016 um 15 Uhr im Freien Sender Kombinat FSK in Hamburg auf der 93,0 MHz zu hören. Dieses Mal haben wir über folgende Themen berichtet:
1) Intro
2) Recherche zum Umgang mit der rechtsextremen Band „Kategorie C/Hungrige Wölfe“ im lauenburgischen Koberg.
3) Mitschnitt der Veranstaltung “Rechtspopulismus als Strategie und Ideologie” in Neumünster, eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Umgang mit der AfD, aufgezeichnet am 20. Juli 2016, im „Kiek In“ in Neumünster.
4) Wir reden über uns, kündigen Heinz Ratz an, unseren Workshop „Vicelin GO!“ zur Geschichte des Vicelinviertels am 9.9. im Bildungszentrum Vicelinviertel und hören in die Ergebnisse unserer Radio-Arbeit mit jugendlichen unbegleiteten Geflüchteten, vorwiegend aus Afghanistan, hinein.
5) Veranstaltungstipps rund um das Enzo Festival, das Festival am kleinen Strand und ein Konzert von „COR“ am 26.8. im „AJZ Neumünster“
Musik in der Sendung: The Buzzcocks, Heinz Ratz, Sven van Thom und COR
Downloads: 1 | 2 | 3 | 4 | 5
Bonus: [1] Veranstaltung „Koberg ist bunt – Kein Platz für Nazis“ (kompletter Mitschnitt) | [2] Rechtspopulismus als Strategie und Ideologie – Wie ist die Lage in Schleswig-Holstein? Wie umgehen mit der AfD? (kompletter Mitschnitt)
NMS: Mitschnitt des Vortrags „Rechtspopulismus als Strategie und Ideologie“
Unter dem Titel „Rechtspopulismus als Strategie und Ideologie – Wie ist die Lage in Schleswig-Holstein? Wie umgehen mit der AfD?“ fand am Mittwoch, 20. Juli, ab 19.30 Uhr eine Diskussionsrunde im Kiek In an der Gartenstraße 32 statt. Veranstaltet wurde der Abend von der Linkspartei, dem Bündnis gegen Rechts und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten Neumünster.
Zur Einführung beleuchtete Lorenz Gösta Beutin zentrale Elemente rechtspopulistischer Ideologie und Strategie. In dem anschließenden Vortrag stellte Tim Gijsemans die Lage rechtspopulistischer Kräfte in Schleswig-Holstein dar, besonders die der AfD im Norden.
Wir haben die Veranstaltung mitgeschnitten und präsentieren sie euch hier:
Vicelin GO! – Workshop für historisch Interessierte im Vicelinviertel
Flyer zum ausrucken & verteilen
Die Geschichte des Vicelinviertels im Radio – Radioworkshop vom Freien Radio Neumünster zum Mitmachen
Freitag, 9. September 2016, 16 bis 20 Uhr
Das Vicelinviertel in Neumünsters Innenstadt gibt es jetzt eine geraume Zeit. Gute Frage bleibt weiterhin: Seit wann ist das Vicelinviertel das Vicelinviertel? Seit wann ist es eine Art Stadtteil, ein “Quartier”? War es nicht früher einfach nur “Neumünster”? Oder “Innenstadt”? Wir wollen am 9. September Alteingesessene aufsuchen, Eingeborene, aber auch Weggezogene. Wir werden Geschehnisse im V-Viertel historisch einordnen, zum Beispiel den skandalösen Abriss des Klosterbades im Jahr 2011. Gut möglich, dass wir dabei dem ein oder anderen Pokémon begegnen.
Freitag, 9. September 2016, 16 bis 20 Uhr im Bildungszentrum Vicelinviertel, Kieler Straße 90, Neumünster
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wer sind wir? Als gemeinnützig tätiger Radioverein in Neumünster haben wir 2013 mit dem Aufbau eines Freien Radios begonnen, das künftig auch auf UKW ausgestrahlt werden soll. Wir sind ein selbstbestimmtes und unabhängiges nichtkommerzielles Mitmach-Radio und verfolgen keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Dieser Interview-Workshop ist Teil einer ganzjährigen Workshopreihe. An drei weiteren Terminen werden wir bis zum November 2016 Workshops anbieten, um das Vicelinviertel in Interviews, Berichten und Reportagen hörbar zu machen.
Anmeldung bis zum 5. September 2016 per Mail: nms@freie-radios-sh.org
Koberg: Mitschnitt der Veranstaltung „Koberg ist bunt“ am 11.07.2016
In Koberg fand am 11.07. eine Podiumsdiskussion auf Einladung des MdB von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Konstantin v. Notz, statt. Anlass war ein Rechtsrockkonzert der Band „Kategorie C“ im dortigen, eigentlich stillgelegten Gasthaus „Zum Koppelkaten“ am 11.06.2016. Die anwesenden Koberger distanzierten sich vehement vom Rechtsextremismus. Noch 2013 verneinte der Leiter der Polizeidirektion Ratzeburg, dass eine Tendenz erkennbar sei , dass sich Neonazis/NPD-Anhänger vermehrt und verstärkt im Kreis Herzogtum Lauenburg treffen oder Veranstaltungen von hier aus organisieren.
Wir haben die Veranstaltung mitgeschnitten und präsentieren sie euch hier:
Ein gut recherchierter Artikel zu „Kategorie C“ befindet sich hier.
NMS: Sendung vom Juli 2016 zum nachhören
Die Juli-Sendung der Initiative für ein Freies Radio in Neumünster war am 8. Juli 2016 um 15 Uhr im Freien Sender Kombinat FSK in Hamburg auf der 93,0 MHz zu hören. Diesmal haben wir über folgende Themen berichtet:
1) Intro
2) Gespräche mit Überlebenden der Shoa – Interview mit der Rundfunkjournalistin Magdalena Kemper (rbb) – Über 30 Jahre hinweg hat sie Zeitzeugen befragt, die alle den Nationalsozialismus überlebt haben, im Exil oder im Untergrund. Sie berichten von der Angst, vom Verlust geliebter Menschen, von der eigenen Art der Vergangenheitsbewältigung – aber auch von Neuanfängen, unverhofftem Glück und der Liebe. Entstanden ist so ein berührendes und vielstimmiges Porträt deutsch-jüdischer Geschichte im 20. und 21. Jahrhundert. Das Interview entstand anlässlich der vom Runden Tisch für Toleranz und Demokratie Neumünster veranstalteten Präsentation der Tondokumente am 23. Juni 2016 in der Buchhandlung Krauskopf in Neumünster.
3) Mitschnitt der Veranstaltung „Vernichtungskrieg und Weltpolitik“, eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion 1941 mit dem Historiker und Publizisten Hannes Heer, aufgezeichnet am 25. Juni 2016, in der Buchhandlung Krauskopf in Neumünster.
4) Veranstaltungstipps rund um das SKUFE Festival
Musik in der Sendung: The Ford Broncos, Gordon Shumway und Frollein Smilla
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