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Workshop zu “Programmplanung und Sendungsgestaltung” am 15. August in Neumünster – Jetzt anmelden!

FRISH_Workshops2015Nach dem erfolgreichen Auftakt unserer Workshopreihe in Flensburg, möchte die Freie Radio Initiative Schleswig-Holstein alle Interessierten nun nach Neumünster einladen. Am 15. August 2015 findet dort ein kostenfreier Workshop zum Thema “Programmplanung und Sendungsgestaltung” statt. Zu Gast sind Michael Nicolai von Radio CORAX aus Halle/Saale und Carsten Rose von Radio F.R.E.I. aus Erfurt:


Eine Sendung vorzubereiten, redaktionell zu arbeiten und das Tagesprogramm zu planen, anzukündigen und dokumentieren gehört zu den täglichen Aufgaben in einem Radiosender. Wie funktioniert das in einem nichtkommerziellen Lokalradio? Wie entsteht aus einer Sendungsidee ein schlüssiges Konzept? Senden wir etwas täglich, wöchentlich, monatlich? In welchen Rhythmus und mit welchem Aufwand wollen wir unser Programm und einzelne Sendungen gestalten? Wie passt eine Sendungsidee zu den Zielen unseres Radios? Wie ermöglichen wir gemeinschaftliches Produzieren, eine Diskussionskultur für Sendungsideen und Themensetzung, auch Sendungskritik? Wie läuft konkret die Mitsprache und die Gestaltung einer Sendung? Was wollen wir inhaltlich und was schließen wir auch aus? Wie steht es um eine Redaktionsstatut und redaktionelle Grundregeln? Wie gehen wir mit den Inhalten, Quellen, Sprache, Musik um? Welche Entscheidungsstrukturen brauchen wir / gibt es schon, um ein Gesamtprogramm planen zu können?


Anmeldungen sind ab sofort online möglich. Mehr Informationen und das Anmeldeformular sind auf www.freie-radios-sh.org/workshops2015 zu finden.

NMS: Juli-Sendung zum nachhören

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Die Juli-Sendung der Initiative für ein Freies Radio in Neumünster war am 10. Juli 2015 um 15 Uhr im Freien Sender Kombinat FSK in Hamburg auf der 93,0 MHz zu hören. Diesmal haben wir über folgende Themen berichtet:


1) Intro: Themenüberblick

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2) Freie Radio Workshops

Einladung für den Auftakt der neuen Workshopreihe zum Aufbau Freier Radios am 18. Juli 2015 in Flensburg, siehe auch: www.freie-radios-sh.org/workshops2015

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3) Graue Wölfe

Hintergrund zu den türkischen rechstextremen Grauen Wölfen und der Alperen-Bewegung

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4) Bedingungsloses Grundeinkommen I

Interview mit Gabriele Schmidt (LAG BGE)

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5) Bedingungsloses Grundeinkommen II

Interview mit Ulrich Schachtschneider

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6) Proteste gegen militärische Vereinnahmung der Kieler Woche

Bericht von den “War starts here – Keine Kriegskonferenz in Kiel” Protesten gegen die “Kiel Conference” am 23. Juni 2015

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7) Bonus: Interview mit Nick Brauns über Hintergründe zu den Grauen Wölfen

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FL: Sendung vom 10.07.2015

Hier ist die Anti-Bundeswehr-Spezial-Sendung vom Juli.

Themen:

– Interview zur Enterung der Gorch-Fock am “Tag der Bundeswehr”

– ironisch vertonte Kurztexte aus den Werbematerialien der Bundeswehr

– Antwort auf den Artikel “Den Anarchismus gibt es nicht” der Teil unserer letzten Sendung war

– Veranstaltungstipps

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Creative Commons Lizenzvertrag

Die Beiträge der Freien Radio Initiative Flensburg stehen unter einer CreativeCommons Lizenz: Nichtkommerzielle Nutzung und Verarbeitung bei Weitergabe unter gleicher Lizenz ist erlaubt und erwünscht!

Freie Radios Workshops 2015

Die Freie Radio Initiative Schleswig-Holstein (FRISH) lädt ein:


Freie Radios Workshops 2015 – Veranstaltunsgreihe zum Start Freier Radios in Schleswig-Holstein


Vom Juli bis November 2015 sind monatlich Radiomachende aus den Freien Radios anderer Bundesländer bei uns zu Gast! Seid mit dabei & meldet Euch jetzt für den ersten Workshop an! Alle die in Schleswig-Holstein nichtkommerzielle Lokalradios aufbauen wollen, können in den kommenden Monaten jeweils an einem Sonnabend ganztags etwas über Finanzierung, Programmgestaltung, Recherche, Mehrsprachigkeit oder Technik im Freien Radio lernen.


Die Workshops sind in Flensburg, Neumünster, Rendsburg oder Husum geplant. Vorkenntnisse sind nicht nötig und es wird auch keine Teilnahmegebühr erhoben. Wir versuchen an allen Orten ein gemeinsames Mittagessen zu organisieren, für das wir eine Spende einsammeln. Eine verbindliche Anmeldung ist ab sofort für den ersten Workshop am 18. Juli 2015 in Flensburg möglich. Updates zu den weiteren Workshops erscheinen demnächst auf der FRISH Webseite. Die Workshopreihe findet im Februar 2016 seinen Abschluss, mit einem von den Teilnehmenden gewählten Thema.


Workshop I: “Wie finanzieren wir unser Lokalradio?”
18.07.2015 // 9:30 – 17:00 // co-working im Stadtteilhaus neustadt/Flensburg


mit Mark Westhusen, Geschäftsführer Radio Corax, Halle
Jörg Braune, Radio T, Chemnitz


Fördergelder beantragen, Mitglieder werben, Crowdfunding organisieren. Das sind einige von vielen Möglichkeiten nichtkommerzielle Lokalradios zu finanzieren. Klassische Säulen sind meist: 1. Öffentliche Förderung (oft aus Rundfunkgebühren über die Medienanstalten oder künftig anteilig in Schleswig-Holstein über die Medienstiftung HSH) 2. Mitgliedsbeiträge & Spenden 3. Drittmittel. Im Workshop werden alle diese Möglichkeiten detailliert vorgestellt. Wie und bei welchen Institutionen kann ich Fördergelder beantragen? Wir organisiere ich Mitglieder und Spendenkampagnen? Was muss ich als nichtkommerzielles Lokalradio beachten und was ist nicht erlaubt (z.B. Werbung & Sponsoring)?


Anmeldung zum Workshop bitte hier online: http://www.freie-radios-sh.org/workshops2015


Wir bedanken uns bei der Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein für die finanzielle Unterstützung.

NMS: Juni-Sendung zum Thema Flüchtlinge

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“Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen. Er kommt auch nicht auf so eine einfache Weise zustande wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustande kommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Pass niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.” (Bertolt Brecht, Flüchtlingsgespräche 1940/41)


Die Juni-Sendung der Initiative für ein Freies Radio in Neumünster war am 12. Juni 2015 um 15 Uhr im Freien Sender Kombinat FSK in Hamburg zu hören. Diesmal haben wir über folgende Themen berichtet:


1) Intro: Themenüberblick

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2) Freie Radios in SH nach Aussetzung des Zulassungsverfahrens

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3) OB-Wahlen in NMS – Ein Rückblick

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4) Themenschwerpunkt: Flüchtlinge in Schleswig-Holstein

Fluchtwege und Fluchtgründe – Berichte Asylsuchender der Landesunterkunft Neumünster // Situation Asylsuchender in Schleswig-Holstein – Interview mit Torsten Döhring // Situation unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge in NMS

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Bonus:

Interview mit Torsten Döhring

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Interview mit Reinhard Pohl

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FL: Sendung vom 12.06.2015

Hier ist die Sendung vom Juni.

Themen:

– Zusammenfassung eines Vortrags des Crimethinc-Kollektivs

– Ausschnitte aus dem Artikel “Den Anarchismus gibt es nicht” erschienen in der Zeitschrift Phase2

– Ein Ausschnitt aus einem Vortrags von Andreas Kemper “Die Maskulinisten”

– Kommuniqué der Luftschlossfabrik zur Verhandlung mit Vertreter_innen der Stadt Flensburg

– Veranstaltungstipps

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Infoveranstaltung zu Freiem Radio für Rendsburg, Schleswig und Eckernförde am 13.06 / 13 Uhr / T-Stube Rendsburg

Freies Radio in Schleswig-Holstein wird noch dieses Jahr möglich – wenn wir es machen!

Die Förderanträge für Freie Radios an 3 Standorten in Schleswig-Holstein müssen an die Medienstiftung geschickt werden, stimmt diese zu, gehen nichtkommerzielle Lokalradios an den Start. Einer dieser Standorte ist die Region Rendsburg/Schleswig/Eckernförde. Es gibt in der Region zahlreiche Initiativen und Einzelpersonen, die ein Freies Radio sinnvoll nutzen können. Bands, Konzertgruppen, Minderheiten und Mehrheiten, Initiativen, WissenschaftlerInnen und Museen: Freies Radio sendet für gesellschaftliche Inklusion und Partizipation. Wer sich diesen Grundsätzen verpflichtet fühlt, dessen und deren Medium soll Freies Radio sein!

Damit diese Menschen und Gruppen sich untereinander kennenlernen und organisieren können, veranstaltet der Verein für ein Freies Radio in Rendsburg und Umland eine Informationsveranstaltung in der Rendsburger T-Stube.

Die Veranstaltung wird folgende Blöcke haben:

  1. Was ist Freies Radio eigentlich? Warum brauchen wir das?
  2. Programmplanung – was können und wollen wir senden?
  3. Organisation und Technik eines Radiosenders – wie bringen wir das zum Laufen und sorgen dafür, dass es auch so bleibt?

Die Veranstaltung beginnt um 13 Uhr und für jeden Block planen wir etwa eine Dreiviertelstunde ein. Im ersten Block wird es einen Input geben, aber auch Raum für Diskussionen. In den anderen Blöcken setzen wir noch stärker auf Mitarbeit, Kreativität und Selbstorganisierung der potentiellen RadiomacherInnen. Nach Bedarf der Teilnehmenden können auch Pausen eingelegt werden.

Rückfragen und Kontakt: rendsburg [ätt] freie-radios-sh.org

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Vorerst keine Lizenzen für Freie Radios in Schleswig-Holstein – Bewerber fordern erneut bessere Rahmenbedingungen

frish_logoDer Medienrat der Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein hat das Verfahren zur Zulassung und Zuweisung für die ersten drei nichtkommerziellen Lokalradios in Schleswig-Holstein ausgesetzt. Auf die im April 2015 ausgeschriebenen drei Standorte in Flensburg, Rendsburg/Schleswig-Eckernförde und Neumünster haben wir uns jeweils als einzige Anbieter beworben: Freies Radio – Initiative Flensburg e.V., Freies Radio Neumünster e.V. und Verein für ein Freies Radio in Rendsburg und Umland e.V.i.G.


Nach der mündlichen Anhörung aller drei Bewerber vor dem Medienrat am 2. Juni 2015 wurde die Aussetzung des Verfahrens begründet:


“Hintergrund dafür ist die ungesicherte Finanzierung der Programmvorhaben, die sich ohne finanzielle Förderung nicht realisieren lassen. Die Bewerber wurden aufgefordert, Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung, vor allem durch die Medienstiftung HSH, zu klären. Erst wenn Höhe und Dauer einer Förderung konkretisiert sind, kann der Medienrat Zuweisungsentscheidungen treffen. Die MA HSH selbst kann die Veranstalter nach geltendem Recht nicht finanziell unterstützen.”


Der Medienrat bestätigt damit die unbefriedigenden finanziellen Ausgangsbedingungen für die ersten nichtkommerziellen Lokalradios in Schleswig-Holstein. Bereits zur Änderung des Medienstaatsvertrages hatten wir uns im Juni 2014 gegenüber der Staatskanzlei in Kiel und im November 2014 gegenüber dem Innen- und Rechtsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtags in Stellungnahmen entsprechend geäußert. Auch das Community Media Forum Europe (CMFE), der Bundesverband Freier Radios (BFR) oder die Medienanstalt hatten hierzu Änderungen angemahnt. Den Forderungen nach einer angemessenen, nachhaltigen und staatlich unabhängigen Grundförderung, wie sie nichtkommerzielle Lokalradios in anderen Bundesländern erhalten, wurde im Medienstaatsvertrag jedoch nicht berücksichtigt.


In unserer Stellungnahme vom Juni 2014 heißt es:


1. Ohne eine klare Formulierung, dass nichtkommerzielle Radio grundsätzlich durch eine öffentliche Förderung aus Rundfunkgebühren über die Medienanstalten unterstützt werden müssen, bleibt es unrealistisch nichtkommerzielle Radios dauerhaft und angemessen finanzieren zu können. Da Sie lediglich auf § 55 und die Förderung über die Medienstiftung verweisen, ändern sie nichts an der Tatsache, dass die Entscheidungen der Medienstiftung für eine dauerhafte Förderung keinesfalls gesichert sind.

2. Die MA HSH hat in ihrem Gutachten auf das Problem der zu geringen Staatsferne hingewiesen. Die Freie Radioinitiative in Neumünster hat in ihrer Stellungnahme auf die bestehenden Einschränkungen bei der Medienstiftung SH für institutionelle Förderung und die zeitliche Einschränkung bei Projektförderungen hingewiesen. Zusätzlich reduziert der Mediengesetzvorschlag die Förderung auf eine anteilige Finanzierung der technischen Kosten. Unter diesen Bedingungen ist jedoch keine Finanzierung nichtkommerzieller Sender gesichert und geregelt.


3. Wir befürworten eine Regelung, wie sie die MA HSH in ihrem Gutachten angemahnt hat, die ein Vorschlagsrecht der Medienanstalt und klare Regelungen fordert. Die Förderung des nichtkommerziellen Hörfunks durch die Medienstiftung sollte längerfristig angelegt und sichergestellt werden. Wir plädieren für eine Grundfinanzierung durch die MA HSH, unabhängig von den politisch wechselhaften Zusammensetzungen der Medienstiftung.


4. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Stellungnahme dazu vom Januar 2014, in der wir darauf verwiesen haben, dass bei der Kalkulation der Förderhöhen für die Finanzierung der anfallenden Sende-, Verbreitungs-, Sach- und Personalkosten die Bedingungen für lokalen Rundfunk in einem Flächenland zu bedenken sind. Wenn Radiovereine weitab der Metropole aktiv sind, werden diese auch wesentlich weniger Möglichkeiten der Gegenfinanzierung über Mitgliedsbeiträge und Spenden erwarten können, als das in der Studie mit ca. 100.000 € jährlichen Gesamtkosten genannten Hamburger Freie Sender Kombinat (FSK). Eine langfristige und angemessene öffentliche Finanzierung wäre jedoch Voraussetzung für die Umsetzung der eigentlichen Ziele der Freien Radios in Schleswig-Holstein.


In der gemeinsamen Stellungnahme des Community Media Forum Europe (CMFE) und der europäischen Sektion des Weltverbandes Freier Radios AMARC Europe vom November 2014 hieß es dazu:


“Die hessische Medienanstalt gibt beispielsweise pro Jahr mehr als 600.000 € für die dort sendenden sieben nichtkommerziellen Lokalradios aus. In Sachsen-Anhalt liegt die Förderung pro Radio weit über 100.000 € pro Jahr und Sender. In Schleswig-Holstein sollte es den Radioinitiativen und der zuständigen Medienanstalt obliegen, den Bedarf festzustellen, die eine langfristige Entwicklung und Unabhängigkeit der Sender garantieren. Die einzige bisher vorgesehene finanzielle Förderung durch die ‘Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein` gilt es so zu gestalten, dass die Sender sich damit langfristig absichern können, um sich ihren eigentlichen Aufgaben als öffentliche und unabhängige Rundfunkmedien ernsthaft widmen können. Das ist unter der Bedingungen des vorliegenden Entwurfs nicht gegeben.”


Um den Sendestart Freier Radios in Schleswig-Holstein nicht noch weiter zu verzögern, appellieren wir an die vier Gesellschafter der Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein (Staatskanzlei Kiel, Senatskanzlei Hamburg, NDR und Medienanstalt Hamburg Schleswig-Holstein) jetzt die finanziellen Voraussetzungen für eine angemessene und nachhaltige Grundförderung für den nichtkommerziellen Lokalfunk zu schaffen, um uns eine Zuweisung und Zulassung zu ermöglichen.


An die Medienpolitik richten wir den Aufruf, den Medienstaatsvertrag zu überarbeiten und darin die Anerkennung als Bürgermedien und eine finanzielle Grundförderung zu verankern, sowie die Einschränkungen bei der Standortfrage und beim redaktionellen Austausch aufzuheben. Auch kann die Förderung unabhängiger, nichtkommerzieller Radios allein über die Medienstiftung HSH in der bestehenden Form keine Dauerlösung sein. Jede Bewilligung oder Ablehnung eines Förderantrags dürfte unter den aktuellen Bedingungen existenzielle Auswirkungen auf jedes unserer Radios haben und zu der Frage führen, inwieweit staatliche Interessen eine Rolle bei der Vergabe spielen. Um eine unabhängige Berichterstattung zu ermöglichen, müssen neue Fördermechanismen geschaffen werden, die die Grundregeln der Unabhängigkeit der Presse nicht unterlaufen.


Freie Radio Initiative Schleswig-Holstein e.V. (FRISH) mit seinen Mitgliedern


Freies Radio Lübeck e.V.

Freie RadioCooperative Husum e.V.

Freies Radio Neumünster e. V.

Freies Radio-Initiative Flensburg e. V.

Verein für ein Freies Radio in Rendsburg und Umland e.V.i.G.

Freie Radio Initiative Kiel e. V.

Radioinitiative Pinneberg


Für Rückfragen zur Stellungnahme melden Sie sich bitte per Mail unter info@freie-radios-sh.org


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Reaktionen:


Holsteinischer Courier: Zulassung: Vorerst kein „Freies Radio Neumünster“


Dr. Axel Bernstein (CDU): Die erste der beiden Säulen von Albigs Lokalradio ist wie erwartet schon vor Sendebeginn eingestürzt

Erste NKL Ausschreibung für Schleswig-Holstein – Initiativen und BFR fordern Nachbesserungen

Die Ausschreibung für die ersten Lokalradios in Schleswig-Holstein ist mittlerweile erfolgt. Die Medienanstalt hat nun auch die Namen der 11 Interessenten  veröffentlicht. An den drei nichtkommerziellen Standorten sind jeweils die in der FRISH vernetzten Initiativen auch die einzigen Bewerber. Für den 2. Juni 2015 wurden die Radiovereine in Flensburg, Neumünster und Rendsburg nun zur Anhörung vom Medienrat eingeladen, damit wir unsere eingereichten Anträge auf Zulassung und Zuweisung näher erläutern können.

Für den Sendestart Freier Radios in Schleswig-Holstein gibt es jedoch noch viele Unwägbarkeiten. Bereits im Zuge der Änderung des Medienstaatsvertrags 2014 hatten wir uns kritisch geäußert und zahlreiche Vorschläge für eine bessere Ausgangslage für den Start nichtkommerzieller Lokalradios gemacht. Allerdings hatte das keinerlei Einfluss auf die Ausformulierungen des Gesetzes, das seit Januar 2015 gilt. Gemeinsam mit dem Bundesverband Freier Radios haben wir deshalb noch einmal eine Stellungnahme erarbeitet, die insbesondere die Medienpolitik aufruft, die bestehenden Defizite bei der Anerkennung und der Finanzierung der künftigen nichtkommerziellen Lokalradios zu beseitigen und bei der Standortfrage nachzubessern.

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FL: Sendung vom 08.05.2015

Nun gibt es auch die Sendung vom Mai hier zum nachhören.

 

Beiträge diesen Monat waren:

 

Aus der Strassen aus Zucker Ausgabe 10: Wie wir alle zu guten Staatsbürger_innen werden… oder wieviel Deutschland im Unterricht steckt

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Vortrag von Volker Quaschning mit dem Titel Die Bedeutung dezentraler regenerativer Energiesysteme für die deutsche Energiewende (die begleitenden Folien dazu findet ihr hier)

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Einen weiteren Beitrag sowie die musikalischen Untermalung durch die female fronted one-man band ari können wir hier derzeit nicht zur Verfügung stellen, da noch ungeklärt ist, ob wir das überhaupt dürfen.

 

Die nächste Sendung hört ihr am 12. Juni wieder ab 14 Uhr im FSK


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