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Koberg: Mitschnitt der Veranstaltung “Koberg ist bunt” am 11.07.2016

In Koberg fand am 11.07. eine Podiumsdiskussion auf Einladung des MdB von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Konstantin v. Notz, statt. Anlass war ein Rechtsrockkonzert der Band “Kategorie C” im dortigen, eigentlich stillgelegten Gasthaus “Zum Koppelkaten” am 11.06.2016. Die anwesenden Koberger distanzierten sich vehement vom Rechtsextremismus. Noch 2013 verneinte der Leiter der Polizeidirektion Ratzeburg, dass eine Tendenz erkennbar sei , dass sich Neonazis/NPD-Anhänger vermehrt und verstärkt im Kreis Herzogtum Lauenburg tref­fen oder Veranstaltungen von hier aus organisieren.

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Frontansicht des “Koppelkaten” in Koberg (Quelle: privat)

Wir haben die Veranstaltung mitgeschnitten und präsentieren sie euch hier:



Ein gut recherchierter Artikel zu “Kategorie C” befindet sich hier.

Workshop: Interkulturelles Radio am 5. September 2015 in Flensburg – Jetzt anmelden!

Wir laden Euch wieder herzlich ein mit dabei zu sein. Der nächste Workshop
findet am 5. September 2015 in Flensburg statt. Anmeldung & weitere Infos: http://www.freie-radios-sh.org/workshops2015/


“Mehrsprachige Sendungsgestaltung & Interkultureller Hörfunk”


05.09.2015 // 9:30 – 17:00 // die exxe, Zur Exe 25, 24937 Flensburg


mit Beate Flechtker, Dozentin für Deutsch als Fremdsprache, Berlin, ehemals Radio Unerhört Marburg

und Kristin Gebhardt, Medientrainerin, Nachrichtenpool Lateinamerika e.V., Berlin


Das multikulturelle Miteinander unserer Gesellschaft findet sich in den Medien kaum wieder. Allein die Sprachenvielfalt, der wir im Alltag begegnen können, wird medial nicht abgebildet. Viele nichtkommerzielle Lokalradios bilden dennoch eine Ausnahme. Hier sind oft Sendungen und Berichte in den verschiedensten Sprachen regelmäßig zu hören. Für die neuen nichtkommerziellen Lokalradios in Schleswig-Holstein ist im Mediengesetz die Berücksichtigung von Minderheitensprachen ebenfalls vorgesehen. Was Mehrsprachigkeit im Radio bedeutet und welche unterschiedlichen Formen des interkulturellen Miteinanders im Hörfunk möglich sind, wollen wir im Workshop kennenlernen und ausprobieren. Es steht die Frage im Raum, wie wir Menschen mit anderen Sprachen in den Sendern und das Programm integrieren können und dabei monolinguistische Dauerstrecken vermeiden. Wie erreichen wir ein gemeinsames Programm über Sprach-, Kultur-oder Ländergrenzen hinweg?

NMS: Zwischen Aufschwung und Populismus – OB-Wahlen im Mai 2015

FRN_im_EXilSeit Wochen herrscht Wahlkampf in Neumünster. In der viertgrößten Stadt des Landes finden am 10. Mai 2015 die Direktwahlen für das Amt des Oberbürgermeisters oder einer neuen Oberbürgermeisterin statt.


Die Themen sind aufgrund der schwierigen Haushaltslage und der hohen Arbeitslosigkeit wirtschaftlich dominiert. Für die SPD geht es dabei auch um eine Wahl mit Symbolwert. Sie setzt dafür auf die bis dato völlig Unbekannte Elke Christina Roeder die gegen Amtsinhaber Olaf Tauras antritt. Sie soll wieder der SPD den attraktiven Posten zurückholen, den die Partei von 1948 bis 2009 ununterbrochen hatte.


Zwei weitere Kandidaten mobilisieren derzeit das rechte Wählerpotential in Neumünster. Mark Michael Proch von der NPD tritt hier an.  Vierter Kandidat ist Sven Schmidt von der AfD. Was steckt hinter den Strategien einer neuen rechten Partei wie der AfD, die die CDU rechts überholen will? Sven Schmidt hatte noch im letzten Jahr an einem Vortrag teilgenommen, in der nationalsozialistische Verbrechen verharmlost wurden. Mit welchen Methoden polarisiert die NPD, die hier erstmals bei einer OB-Wahl antritt und dabei gegen Minderheiten und Andersdenkende hetzt?


Die Sendung der Radioinitiative für ein Freies Radio in Neumünster war am 8. Mai 2015 beim FSK in Hamburg zu hören.


1) Intro

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2) Wer, wie, was

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3) Wahlkampf

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4) AfD

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5) NPD

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Die Radioinitiative Rendsburg

Menschen, die Freies Radio in Schleswig-Holstein und Hamburg machen, begleiten politische und kulturelle Ereignisse in Rendsburg bereits seit einigen Jahren aktiv und gestalten diese auch mit.


Begonnen hat diese Kooperation bereits 2009, als die LPG(A) Löwenzahn immer eng am Puls der Ereignisse in Rendsburg war, sei es im Zuge einer antirassistischen Woche oder des Brandanschlages auf die Rendsburger T-Stube. Gerade über Entwicklungen rund um die T-Stube ist und war Freies Radio in Rendsburg stets bestens informiert und hat informiert und diskutiert. http://loewenzahn.blogsport.de/2012/01/24/kein-sex-kein-hak-widerstand/


Auch bei der Berichterstattung über Neonaziaktivitäten in Rendsburg, stets war jemand da, um fürs Freie Radio zu berichten: http://loewenzahn.blogsport.de/2010/09/05/polizei-s-h-erteilt-platzversweis-fuer-fsk-redakteure/


Doch nicht nur von der Schleswig-Holstein-Redaktion des FSK wurde berichtet, auch die Redaktion des Nachmittagsmagazins für subversive Unternehmungen nutzt die engen Kontakte nach Rendsburg für Berichterstattung vor Ort und berichtete über einen polizeilichen Übergriff gegen einen syrischen Asylbewerber: http://www.freie-radios.net/62185 Einen Nachschlag dazu lieferte noch einmal die Schleswig-Holstein-Sendung im FSK und interviewte die Integrationsbeauftragte der SPD-Fraktion im Landtag, Serpil Midyatli, unter anderem zu diesem polizeilichen Einsatz: http://loewenzahn.blogsport.de/2014/03/21/lpga-loewenzahn-wir-machen-schon-im-maerz-was-wir-wollen/


Auch zu einer verhinderten Abschiebung in Rendsburg hat Freies Radio ausführlich berichtet: http://loewenzahn.blogsport.de/2013/08/05/loewenzahn-im-juli-just-blowing-in-the-wind/


Nicht nur berichtet, sondern auch mitgestaltet, wurde ganz im Sinne des Anspruchs, Gesellschaft durch das Radio aktiv mitzugestalten und Teil sozialer Prozesse zu sein, anstatt diese nur abzubilden, ein Konzert der Grauen Zellen in der T-Stube im Jahr 2013.  Die Berichterstattung im Vorwege könnt ihr hier nachhören: http://loewenzahn.blogsport.de/2013/08/22/der-dumme-august-haelt-schleswig-holstein-den-eulenspiegel-vor/


Einen Eindruck vom Konzert bekommt ihr hier, mit einer Ansage der Grauen Zellen: http://loewenzahn.blogsport.de/2013/09/10/147/


Mit einer eigenen Frequenz wollen wir die Berichterstattung von aktuellen Themen aus Rendsburg auf ein ganz neues Niveau heben. Wir freuen uns dafür über interessierte Mitstreiter*innen und Mitsendende. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, lediglich Interesse an emanzipatorischem, basisdemokratischen Radio.


Meldet euch doch einfach unter rendsburg [ätt] freie-radios-sh.org