Archiv für den Monat: Mai 2015

Erste NKL Ausschreibung für Schleswig-Holstein – Initiativen und BFR fordern Nachbesserungen

Die Ausschreibung für die ersten Lokalradios in Schleswig-Holstein ist mittlerweile erfolgt. Die Medienanstalt hat nun auch die Namen der 11 Interessenten  veröffentlicht. An den drei nichtkommerziellen Standorten sind jeweils die in der FRISH vernetzten Initiativen auch die einzigen Bewerber. Für den 2. Juni 2015 wurden die Radiovereine in Flensburg, Neumünster und Rendsburg nun zur Anhörung vom Medienrat eingeladen, damit wir unsere eingereichten Anträge auf Zulassung und Zuweisung näher erläutern können.

Für den Sendestart Freier Radios in Schleswig-Holstein gibt es jedoch noch viele Unwägbarkeiten. Bereits im Zuge der Änderung des Medienstaatsvertrags 2014 hatten wir uns kritisch geäußert und zahlreiche Vorschläge für eine bessere Ausgangslage für den Start nichtkommerzieller Lokalradios gemacht. Allerdings hatte das keinerlei Einfluss auf die Ausformulierungen des Gesetzes, das seit Januar 2015 gilt. Gemeinsam mit dem Bundesverband Freier Radios haben wir deshalb noch einmal eine Stellungnahme erarbeitet, die insbesondere die Medienpolitik aufruft, die bestehenden Defizite bei der Anerkennung und der Finanzierung der künftigen nichtkommerziellen Lokalradios zu beseitigen und bei der Standortfrage nachzubessern.

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FL: Sendung vom 08.05.2015

Nun gibt es auch die Sendung vom Mai hier zum nachhören.

 

Beiträge diesen Monat waren:

 

Aus der Strassen aus Zucker Ausgabe 10: Wie wir alle zu guten Staatsbürger_innen werden… oder wieviel Deutschland im Unterricht steckt

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Vortrag von Volker Quaschning mit dem Titel Die Bedeutung dezentraler regenerativer Energiesysteme für die deutsche Energiewende (die begleitenden Folien dazu findet ihr hier)

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Einen weiteren Beitrag sowie die musikalischen Untermalung durch die female fronted one-man band ari können wir hier derzeit nicht zur Verfügung stellen, da noch ungeklärt ist, ob wir das überhaupt dürfen.

 

Die nächste Sendung hört ihr am 12. Juni wieder ab 14 Uhr im FSK


Creative Commons Lizenzvertrag
Die Beiträge der Freien Radio Initiative Flensburg stehen unter einer CreativeCommons Lizenz: Nichtkommerzielle Nutzung und Verarbeitung bei Weitergabe unter gleicher Lizenz ist erlaubt und erwünscht!

NMS: Zwischen Aufschwung und Populismus – OB-Wahlen im Mai 2015

FRN_im_EXilSeit Wochen herrscht Wahlkampf in Neumünster. In der viertgrößten Stadt des Landes finden am 10. Mai 2015 die Direktwahlen für das Amt des Oberbürgermeisters oder einer neuen Oberbürgermeisterin statt.


Die Themen sind aufgrund der schwierigen Haushaltslage und der hohen Arbeitslosigkeit wirtschaftlich dominiert. Für die SPD geht es dabei auch um eine Wahl mit Symbolwert. Sie setzt dafür auf die bis dato völlig Unbekannte Elke Christina Roeder die gegen Amtsinhaber Olaf Tauras antritt. Sie soll wieder der SPD den attraktiven Posten zurückholen, den die Partei von 1948 bis 2009 ununterbrochen hatte.


Zwei weitere Kandidaten mobilisieren derzeit das rechte Wählerpotential in Neumünster. Mark Michael Proch von der NPD tritt hier an.  Vierter Kandidat ist Sven Schmidt von der AfD. Was steckt hinter den Strategien einer neuen rechten Partei wie der AfD, die die CDU rechts überholen will? Sven Schmidt hatte noch im letzten Jahr an einem Vortrag teilgenommen, in der nationalsozialistische Verbrechen verharmlost wurden. Mit welchen Methoden polarisiert die NPD, die hier erstmals bei einer OB-Wahl antritt und dabei gegen Minderheiten und Andersdenkende hetzt?


Die Sendung der Radioinitiative für ein Freies Radio in Neumünster war am 8. Mai 2015 beim FSK in Hamburg zu hören.


1) Intro

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2) Wer, wie, was

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3) Wahlkampf

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4) AfD

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5) NPD

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Die Radioinitiative Rendsburg

Menschen, die Freies Radio in Schleswig-Holstein und Hamburg machen, begleiten politische und kulturelle Ereignisse in Rendsburg bereits seit einigen Jahren aktiv und gestalten diese auch mit.


Begonnen hat diese Kooperation bereits 2009, als die LPG(A) Löwenzahn immer eng am Puls der Ereignisse in Rendsburg war, sei es im Zuge einer antirassistischen Woche oder des Brandanschlages auf die Rendsburger T-Stube. Gerade über Entwicklungen rund um die T-Stube ist und war Freies Radio in Rendsburg stets bestens informiert und hat informiert und diskutiert. http://loewenzahn.blogsport.de/2012/01/24/kein-sex-kein-hak-widerstand/


Auch bei der Berichterstattung über Neonaziaktivitäten in Rendsburg, stets war jemand da, um fürs Freie Radio zu berichten: http://loewenzahn.blogsport.de/2010/09/05/polizei-s-h-erteilt-platzversweis-fuer-fsk-redakteure/


Doch nicht nur von der Schleswig-Holstein-Redaktion des FSK wurde berichtet, auch die Redaktion des Nachmittagsmagazins für subversive Unternehmungen nutzt die engen Kontakte nach Rendsburg für Berichterstattung vor Ort und berichtete über einen polizeilichen Übergriff gegen einen syrischen Asylbewerber: http://www.freie-radios.net/62185 Einen Nachschlag dazu lieferte noch einmal die Schleswig-Holstein-Sendung im FSK und interviewte die Integrationsbeauftragte der SPD-Fraktion im Landtag, Serpil Midyatli, unter anderem zu diesem polizeilichen Einsatz: http://loewenzahn.blogsport.de/2014/03/21/lpga-loewenzahn-wir-machen-schon-im-maerz-was-wir-wollen/


Auch zu einer verhinderten Abschiebung in Rendsburg hat Freies Radio ausführlich berichtet: http://loewenzahn.blogsport.de/2013/08/05/loewenzahn-im-juli-just-blowing-in-the-wind/


Nicht nur berichtet, sondern auch mitgestaltet, wurde ganz im Sinne des Anspruchs, Gesellschaft durch das Radio aktiv mitzugestalten und Teil sozialer Prozesse zu sein, anstatt diese nur abzubilden, ein Konzert der Grauen Zellen in der T-Stube im Jahr 2013.  Die Berichterstattung im Vorwege könnt ihr hier nachhören: http://loewenzahn.blogsport.de/2013/08/22/der-dumme-august-haelt-schleswig-holstein-den-eulenspiegel-vor/


Einen Eindruck vom Konzert bekommt ihr hier, mit einer Ansage der Grauen Zellen: http://loewenzahn.blogsport.de/2013/09/10/147/


Mit einer eigenen Frequenz wollen wir die Berichterstattung von aktuellen Themen aus Rendsburg auf ein ganz neues Niveau heben. Wir freuen uns dafür über interessierte Mitstreiter*innen und Mitsendende. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, lediglich Interesse an emanzipatorischem, basisdemokratischen Radio.


Meldet euch doch einfach unter rendsburg [ätt] freie-radios-sh.org