Archiv für den Monat: April 2014

Löwenzahn im April – Von Versammlungen, Gesetzen und Verboten

Der Neumünsteraner AJZ wurde von der Stadtverwaltung ein faktisches Veranstaltungsverbot erlassen.
Im Interview erzählt uns ein Vertreter der AJZ, warum die AJZ wichtig für die kulturelle und politische Landschaft der Stadt ist.

Eine im Bündnis für Versammlungsfreiheit in Schleswig-Holstein organisierte Person schildert die Gefahren, die das geplante neue Versammlungsgesetz für Schleswig-Holstein für die Versammlungsfreiheit birgt und entwirft eine Perspektive selbstbestimmten Demonstrierens, dessen Legitimität sich am Inhalt und nicht an der Form orientiert.

Interview mit einer Vertreterin des Infoladens Subtilus aus Flensburg zur aktuellen Bedrohungslage, der das Projekt durch Pläne des Vermieters ausgesetzt ist.

Von Flensburg geht es nach Hamburg. Mit Fahrrädern, die für die Gruppe Lampedusa in Hamburg instandgesetzt wurden und als Critical Mass nach Hamburg überführt wurden. Zur vorgestrigen Etappe und der Zwischenstation vor dem Rendsburger Abschiebeknast findet ihr hier in Kürze einen weiteren Beitrag, der TeilnehmerInnen direkt zu Wort kommen lässt.

Der Gastbeitrag der Freien Radio-Initiative aus Neumünster zum Völkermord an Sinti und Roma im Nationalsozialismus findet sich, samt einer ausführlicheren Beschreibung, hier:
http://www.freie-radios-sh.org/porajmos-der-voelkermord-an-den-roma-und-sinti-zeitzeugeninterview-aus-neumuenster/
Wir bedanken uns für den tollen Beitrag und hoffen, dass die gute Vernetzung Freier Radioinitiativen in Schleswig-Holstein häufiger zu so einem fruchtbaren Austausch führt.

Porajmos, der Völkermord an den Roma und Sinti – Zeitzeugeninterview aus Neumünster

Das Freie Radio Neumünster hat zum Völkermord der europäischen Roma geforscht und in Neumünster die Spuren nachgezeichnet, in einem Interview mit dem Zeitzeugen Otto Laubinger und seinen Angehörigen:


Otto Laubinger ist Jahrgang 1928 und wohnt seit seiner Kindheit in Neumünster. Wir haben mit ihm, seinem Sohn Jonny Laubinger und seinem Neffen Tino Laubinger über ihre Erlebnisse gesprochen und was sie in unterschiedlichen Generationen als Minderheit der Sinti hier empfinden. Denn noch heute herrscht Angst, wenn man Sinti und Roma zum sogenannten „Porajmos“ [poraɪmos], zum nationalsozialistischen Völkermord, befragt. Wir wollen wissen, wie die Ausgrenzung, Verfolgung und Zwangsarbeit der Sinti und Roma in Neumünster in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 aussah. Wie entwickelte sich das nach 1945, welchen Diskriminierungen waren Sinti und Roma ausgesetzt? Und wie sieht es heute aus? Welche gegenwärtige Bedrohung erleben sie durch Rassisten und Neonazis?


http://sendungen.freie-radios-sh.org/nms/2014/beitrag_laubinger_final_2014_03_15.mp3

Downloadlink: “http://sendungen.freie-radios-sh.org/nms/2014/beitrag_laubinger_final_2014_03_15.mp3”

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